Umgeben vom intensiven Blau des Meeres und Himmels liegt eingebettet in seinen ockerfarbenen Befestigungsmauern eine weiße Stadt, deren Minarett mit den Wolken zu spielen scheint. Rabat liegt am nördlichen Abschnitt der Atlantikküste Marokkos und ist nicht nur die Hauptstadt des Königreichs Marokko, sondern ein Ort mit großer Anziehungskraft. Zusammen mit dem Ort "Salé", der auf der anderen Seite der Bou-Regreg-Mündung liegt, bildet Rabat ein Ballungszentrum mit ca. 1,3 Millionen Einwohnern. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist neben der sehr gut erhaltenen Altstadt die Kasbah der Oudaia. Das Oudaia-Tor, Haupteingang der Kasbah, zählt zu den wichtigsten Bauwerken der Almohadenzeit. Das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings der Hassanturm aus dem 12. Jahrhundert. Zu seinen Füßen liegen die Ruinen der 1755 durch ein Erdbeben zerstörten Moschee. Hier entstand 1967 das Mausoleum von Mohammed V. dessen Wächter traditionell in Pluderhosen und Schärpen gekleidet sind. Etwas weiter, in der ehemaligen Residenz von Moulay Ismail, sind das Museum für Marokkanische Kunst, das Volkskunstmuseum und das Musikinstrumentemuseum untergebracht. Von Rabat aus gelangt man über den Bou-Regreg nach Salé. Die Stadt ist ein bedeutendes Zentrum für Kunsthandwerk, insbesondere keramische Produkte, Teppiche und Holzarbeiten. Hier, in der Medina von Salé, findet der Feriengast das schönste Bauwerk der Merinidenzeit, die um 1340 erbaute Medersa Abou El Hassan. |